Balanced Scorecard

Die Einführung der BSC erfordert die Einbindung aller Beteiligten. Mit dem Engagement der obersten Managementebene wird deutlich gemacht, welchen Stellenwert die BSC im Unternehmen hat. Nach den Einführungsphasen ist eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung erforderlich, um eine ständig optimierte Anpassung an unternehmensspezifische Anforderungen und Veränderungen zu erzielen.

Die Balanced Scorecard im Projekt umsetzen
Die Besonderheit einer Balanced Scorecard liegt darin, dass sie von jedem Unternehmen selbst und individuell entworfen werden muss. Zur massgeschneiderten Entwicklung einer BSC hat sich das Vorgehen im Rahmen eines Projektes mit den vier Phasen »Projektbegründung und -vorbereitung«, »Strategieaufbereitung«, »Erarbeitung von Kennzahlen« und »Implementierungskonzept« bewährt.

In der ersten Phase »Projektbegründung und -vorbereitung« wird eine Projektorganisation aufgebaut und das Untersuchungsgebiet für den Einsatz der BSC abgegrenzt.

In der zweiten Phase »Strategieaufbereitung« sind die wichtigsten strategischen Ziele zu ermitteln und bestehende Messkonzepte und Kennzahlensysteme zu analysieren. Es geht nicht darum, eine Strategie zu entwickeln.

In der dritten Phase »Erarbeitung der Kennzahlen« sollen ausgehend von der finanziellen Perspektive Ziele, Treiberbäume und Kennzahlen für die vier Perspektiven definiert und abschließend verabschiedet werden.

In der vierten Phase »Implementierungskonzept« werden Vorschläge zur Implementierung der BSC in den täglichen Gebrauch durch das Management und die Mitarbeiter erarbeitet.

Den Projektablauf begleiten Workshops, die zu bestimmten Zeitpunkten angesetzt sind. Sie dienen dazu, das Management an der Entwicklung der BSC von Beginn an zu beteiligen. Oft macht erst die Beteiligung des gesamten Managementteams deutlich, ob und wie die Unternehmensstrategie umgesetzt wird. Darüber hinaus dienen die Workshops dazu, die erreichten Ergebnisse abzustimmen und Verbesserungen in die Arbeit einfliessen zu lassen.